Was wir Machen

Wir informieren über das Thema Menschenhandel und moderne Sklaverei. Dazu organisieren wir Aktionen und Informationsveranstaltungen und/oder wir nehmen Teil an solchen. Auf Einladung und Wunsch halten wir gerne Vorträge zu diesem Thema in Gemeinden, Hauskreisen, Schulen und Jugendgruppen.

 

Wir vernetzen uns und kooperieren mit Organisationen , die sich ebenfalls in diesem Feld engagieren und wir fördern nachhaltige Entwicklungsprojekte, wie zum Beispiel den Bau von Schulen, Krankenhäusern und anderer sozialer Einrichtungen in Ruanda durch den dort ansässigen Verein "Let´s build Africa".

Menschenhandel und moderne Sklaverei

Sklaverei ist nicht Geschichte, sondern existiert heute noch!

Die Zahl der Menschen die weltweit in Sklaverei leben wird auf über [1]40 Millionen geschätzt. Dabei ist eines von vier Opfern ein Kind. Die meisten Betroffenen stecken in irgendeiner Form von Zwangsarbeit, 4.8 Millionen werden sexuell ausgebeutet, davon 20% Kinder.

 

Laut dem Palermo Protokoll (2000) bedeutet Menschenhandel und Sklaverei:

  • eine Person wird als Ware gehandelt und/oder ausgebeutet
  • durch Anwendung und Androhung von Gewalt, Entführung, Betrug, Täuschung, Missbrauch von Macht oder    Ausnutzung besonderer  Hilflosigkeit
  • Zweck: Ausbeutung

Die meisten Betroffenen gelangen durch Täuschung in Sklaverei. Ihnen wird z.B. eine gute Arbeitsstelle oder Ausbildung versprochen. In der Hoffnung, ihre Lebenssituation verbessern zu können, blenden sie die Risiken aus und finden sich dann in einer ausweglosen Situation wieder. Eine weitere Form der Täuschung sind sogenannte Loverboys, die eine romantische Beziehung zu einem Mädchen anfangen, es von sich abhängig machen und dann in die Prostitution zwingen. Manche Opfer werden auch von der Familie verkauft oder fallen einer Entführung zum Opfer.

Formen von Sklaverei sind:  Zwangsarbeit, Zwangsheirat, Zwangsprostitution, Schuldknechtschaft und Kindersoldaten.

[2]90$ ist der durchschnittliche Kaufpreis eines Sklaven. Jährlich werden damit 150 Milliarden Dollar Profit gemacht.

 



[1] Quelle: Kevin Bales

[2] Quelle: International Labour Organization (ILO)

Förderung nachhaltiger Entwicklungsprojekte in Ruanda

In Ruanda ist das häufigste Problem, die Gewalt gegenüber Mädchen.. Gerade in den armen ländlichen Gebieten sind sie dem oft schutzlos ausgeliefert und werden zudem sehr früh verheiratet. Eine Möglichkeit solchen Mädchen zu helfen und sie zu unterstützen ist Bildung. Deswegen unterstützen wir den Schulbau in ländlichen Regionen. Dabei arbeiten wir mit den Pastoren Jean und Christine Hajabakiga zusammen, die an mehreren Standorten christliche Gemeinde bauen und denen es ein Anliegen ist, dort auch Schulen und Krankenstationen entstehen zu sehen. 

Des Weiteren stehen wir dafür ein das die Pastoren vor Ort, die Menschen nachhaltig ernähren können. Daher haben wir das Projekt Speisung der Tausend ins Leben gerufen. Hierbei wird einmal monatlich das gesamte Dorf mit einer Mahlzeit versorgt.

Darüber hinaus können für 1000 Euro, 5 Familien 6 Monate lang ernährt werden. In dieser Zeit sind Mädchen wie Jungen nicht mit verantwortlich für die Versorgung der Familie, so das sie den Unterricht besuchen können. Hierbei wird darauf geachtet das die Familien nachhaltig mit ihren Ressourcen umgehen. 

Schulbau in Ngenda in dem Gebiet von Bugesera
Schulbau in Ngenda in dem Gebiet von Bugesera
Jean  und Christine Hajabakiga mit Ihren Kindern Eli, Hadassah und Chris
Jean und Christine Hajabakiga mit Ihren Kindern Eli, Hadassah und Chris

Beteiligen

Du bist neugierig geworden auf unsere Arbeit. Möchtest du das wir deine Gemeinde oder Schule in OWL über das Thema aufklären?  Dann melde dich bei uns und wir besprechen mit euch, welche Aktion oder Veranstaltung  passt.

 

Du kannst aber auch  jederzeit unserem Verein beitreten. Hier findest du unser Anmeldeformular.